Supramed Soyaschote

Phytoöstrogene weisen Östrogene und anti-östrogene Effekte auf, abhängig von verschiedenen Faktoren:

Konzentration, Level der endogenen Östrogene, Geschlecht und Menopausenstatus. Isoflavone und ihre Metabolite aktivieren vornehmlich die ER-ß Rezeptoren, welche dominant in Gehirn, Knochen und Herz vorkommen. Sie zeigen gleichzeitig wenig Aktivität, ER-α Rezeptoren zu besetzen, die dominant in Brust und Uterus sind.(11)

Insgesamt ist die östrogene Aktivität von Isoflavonen relativ schwach, 1/1000 der von 17-ß Estradiol. Wenn sie jedoch in ausreichender Menge zugeführt werden, steigt der Isoflavonlevel an aktiven Metaboliten auf das 1000-fache von prämenopausalen oder postmenopausalen Levels von Estradiol.(7)

Antiöstrogene Wirkung erfolgt über die kompetitive Hemmung an die ER des Menschen.

Vor der Menopause werden zu hohe Östrogenlevel gehemmt, jedoch während und nach der Menopause restituiert - vergleichbar eines Puffers in Säure-Base-reaktionen.

Isoflavone binden nicht an Androgenrezeptoren.(12)

Isoflavone aktivieren vornehmlich ER-ß Rezeptoren,
welche dominant in Gehirn, Knochen und Herz vorkommen.

wissenschaftlicher Quellennachweis


Verknüpfung zu (meist englischsprachigen) wissenschaftlichen Publikationen