Epidemiologische Studien zeigen, dass der Verzehr von hohen Mengen an Phytoöstrogenen das Risiko einer kardiovaskulären Erkrankung vermindern kann.

Auch im Tierversuch zeigte sich, dass Tiere, die hohe Dosen an Sojaproteinen erhielten, weit weniger an koronaler Arteriosklerose litten, als solche, denen man von Isoflavonen gereinigte Sojaproteine gab.(13, 112) Dies ist auf die Eigenschaften der Isoflavone zurückzuführen, gefäßerweiternd zu wirken und so Thrombozytenaggregationen zu verhindern. Weiterhin haben Östrogene die Eigenschaft den LDL-Cholesterin Level zu senken und den HDL-Cholesterin Spiegel zu erhöhen.(14)

Weitere Studien besagen, dass Isoflavone den Kalziumverlust von Zellen vermindern können. (15,16)

Genestein reduziere die Osteoklastenaktivität und fördere die Knochenmineralisation.(17) Daraus folge eineVerminderung der Osteoporose.

Verminderte menopausale Symptome

geerntete Sojabohnen

Die traditionelle asiatische Nahrung ist eine reiche Isoflavonquelle, da Sojaprodukte täglich auf dem Speiseplan stehen.

Es konnte ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der durch die Nahrung erhöhten Isoflavonaufnahme und verminderten menopausalen Symptomen festgestellt werden. Dass ein Ausbleiben der Symptome bei Asiaten nicht genetisch bedingt ist, zeigen Studien von immigrierten Asiaten in den USA und Australien, die sich an die dort herrschenden Essgewohnheiten angepasst haben und in gleicher Weise an menopausalen Symptomen leiden.

wissenschaftlicher Quellennachweis


Verknüpfung zu (meist englischsprachigen) wissenschaftlichen Publikationen